Der freie August (und wie ich ihn hoffentlich zu nutzen weiß)

So langsam rückt mein freier Monat näher und mich trennen nur noch 2 Wochen in der Gerontopsychiatrie und einen Monat Schule davon. Nachdem ich festgestellt habe, dass kleine To-Do Listen mir doch ganz gut helfen (und immer noch genügend Platz für spontane Aktionen lassen), wollte ich auch hier ein bisschen was davon da lassen. Ich wollte mich diesem Monat meiner künstlerischen und magischen Arbeit verschreiben. Zum Einen bedeutet das, das ich endlich intensiv an Hells Gate Club weiterschreiben werde, da ich glaube meine Schreibblockade überwunden zu haben, meiner Muse sei dank. Auch mein Kurzgeschichten Zyklus „Der Barde“ (Arbeitstitel) wartet auf den zweiten Teil (Mirrors), den ersten Zyklus (Initial Seductions) habe ich bereits beendet, und die Überarbeitung von die „Chroniken von Zanetsari“ (ehemals „Shadow Hunt“) und „Sword of Vampires“ flehen mich ebenfalls an (ich müsste schon längst einen Tinnitus haben).  Auch ein paar neue Zeichnungen, Sketches oder Gemälde sollen entstehen, wobei der Fokus wirklich diesmal auf meinen Geschichten liegen soll, aber für Kritzeleien oder schnelle Aquarelle findet man immer Zeit. Auch mein geplanter magischer Jahreskalender wartet immer noch mit fertigen Skizzen (und missglückten Bildern- ich berichtete davon), was den Göttern sei Dank kreative als auch magische Arbeit ist 🙂

Zum Anderen werde ich weiter meine Gwersu bearbeiten, nachdem ich endlich Montag mein Initiatiosritual durchführen werde. Eigentlich hatte ich das schon vor drei Wochen geplant, aber ungünstige Umstände und das Fehlen der nötigen Ruhe zwangen mich, das Ganze wieder einmal zu verschieben. Ich wollte in meinen Mittagspausen eigentlich immer mal die Gwersu zur Hand nehmen und bearbeiten, aber auch hier fehlte mir definitiv die Ruhe und auch die Zeit von einer halben Stunde reicht nie aus um sie ordentlich zu bearbeiten.

Heute habe ich es endlich geschafft (obwohl ich nach dem Frühdienst echt müde war) ein Thema von Lumnetta weiter zu bearbeiten was schon Monate liegen geblieben ist  \m/. Das heißt die anderen (momentanen) werden in kurzer Zeit folgen wobei es auch zwei Themen gibt die sehr zeitintensiv sind. Aber gut Ding will ja bekanntlich Weile haben und gerade Selbstfindung ist ein intensives Thema, welches ich nicht einfach so in null-komma-nichts abhaken kann.

Da ich jetzt auch in der Schülerzeitung LumLetter Redaktionsmitglied bin, arbeite ich deshalb auch noch an verschiedenen Artikeln bzw. habe mir Themen überlegt die es noch zu schreiben gilt. Ebenso wie mein Referat für Lumnetta wo ich noch auch meinen endlosen aufgelisteten Themen mir eines rauspicken muss (ich könnte von den Ideen her bestimmt zehn schreiben)

Zwischendurch gibt es dann noch Urlaub in Brokeloh und Hamburg (ersteres sollte durch das Conquest of Mythodea bekannt sein), mein Geburtstag, Lughnassadh, Künstlertage und hoffentlich jede Menge Blogeinträge ^^

Hier also noch mal alles in Kurz (damit ich euch nicht weiter nerven muss…) :

Schreibkram:

– Hells Gate Club (Amsterdam Part und Verknüpfung beider Teile)

– Der Barde (Mirrors)

– Überarbeitung von Sword of Vampires und Chroniken von Zanetsari

Malkram:

– Le Poison Vert (2. Versuch)

– Lumnetta Kalender

– Season Faes

…und noch ne ganz lange Liste zu finden in meinem wunderschönem Spiral Notebook von Jenniviolets Geschmetterdesign

http://www.geschmetterdesign.de/

Magiekram:

– Gwersu

– Lumnetta Themen

– Artikel LumLetter

Und…was plant ihr so in den Ferien/Urlaub/Freizeit etc? Fahrt ihr weg und wenn ja wohin? Ich freu mich auf Kommentare 🙂

Blessed be

(eine arbeitswütige)

Sunray

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Urlaubsresümee

Hier wie versprochen ein kleines Resümee meiner Urlaubswoche. Da mein Urlaub davon getrübt war, dass ich mich die meiste Zeit schlapp und krank fühlte und zudem über eine Woche lang rasende Kopfschmerzen hatte, dachte ich zuerst, dass ich meinen kompletten Urlaub im Bett verbringen müsse. Wo mein erster Urlaubstag oder besser gesagt mein letzter Arbeitstag so schön bei einem Irish Folk Festival mit richtig tollen Bands ausgeklungen ist. Es war perfekt um den Urlaub einzuläuten. Aber der Morgen danach war die Hölle (und das ohne Alkohol, da ich nie etwas trinke). Ich musste einer Freundin kurzfristig absagen wo ich auf der Einweihungsfeier eingeladen war. Das tat mir unwahrscheinlich Leid, aber ich hatte starke Tabletten gegen die Schmerzen genommen und fühlte mich weder in der Lage Auto zu fahren, noch hätte ich es wahrscheinlich lange bei ihr ausgehalten. Also verbrachte ich die meiste Zeit im Bett und machte in der Wohnung nur das Nötigste. Kaum stand ich mal kurz auf wurde mir sofort schwindelig und ich bekam wieder wackelige Knie.

Auch der Sonntag wurde nicht besser. Um nicht wieder den ganzen Tag im Bett zu schlafen (oder auf der Couch) setzte ich mich mit Muße an diverse Notenblätter und schrieb mir die Notennamen dazu, um sie später auf der Violine spielen zu können. Lange hielt ich das nicht durch denn durch das umdenken welcher Finger jetzt wohin gehört, ob ich den Ton hoch oder tief spielen muss und die Tatsache, dass ich mich aufgrund des Lehrbuches noch nie mit Notennamen, sondern erst einmal mit Fingersätzen beschäftigen musste, vereinfachte die Sache nicht gerade. Ich war eigentlich zuversichtlich, dass dieser Zustand nur eine vorrübergehende Schwäche war, weil mein Körper jetzt endlich mal Zeit hatte sich zu erholen. Mir taten sämtliche Knochen und Muskeln weh, da ich jetzt keinen Stress mehr hatte und Adrenalin ausschüttete, aber ich frage mich die ganze Zeit ob ich auch so „krank“ geworden wäre wenn ich keinen Urlaub gehabt hätte…oder hätte mein Körper dass dann vielleicht verhindert um weiter zu funktionieren? Ich weiß bis heute keine Antwort und werde wohl auch keine mehr darauf bekommen.

Die Tage verliefen so dahin, ich dümpelte zwischen Couch, Bett, Schreibtisch (für die Notenblätter) und meinem Künstlertisch (ich habe es doch tatsächlich geschafft den Aquarellauftrag weiter zu malen) hin und her. Ich hatte kaum Appetit und musste mich schon fast zwingen was zu essen, mit dem trinken war es leider genau so. Ich konnte mir nicht einmal die Zeit mit dem Fernseher, Computer oder einem Buch totschlagen, da mir immer kurz darauf die Augen wehtaten und sich alles zu drehen begann. Am Donnerstag ging es mir dann immer noch nicht gut, aber ich wollte wenigstens versuchen zum Tanzen zu gehen um den Kreislauf in Schwung zu bringen, vlt. abzuschalten und endlich mal meine Stammesschwestern wiederzusehen. Nach der Hinfahrt mit dem Auto merkte ich schon, dass es ein fataler Fehler war. Hinter meinen Schläfen pochte es udn ich hatte das Gefühl wieder Pudding in den Knien zu haben. Beim tanzen wurde es nicht besser, eher schlimmer, dass ich glaubte mein Schädel könnte jeden Augenblick platzen (und mein Herz gleich mit) und ich war irgendwie froh, dass nur so wenige da waren, denn so fiel der zweite Kurs aus und ich konnte früher nach Hause und dann ins Bett, denn am Freitag musste ich auf jeden Fall fit sein, koste es was es wolle, denn ich hatte einer Freundin zum Geburtstag eine Eintrittskarte für die Creativa in den Dortmunder Westfaenhallen geschenkt.

Also bewaffnete ich schon einmal mein Portemonnaie mit Kopfschmerztabletten und nahm an dem Donnerstagabend auch noch mal eine starke Schmerztablette, wobei ich dazu sagen muss, dass ich in so kurzer Zeit noch nie so viele Tabletten genommen hab, da ich selten krank werde und eigentlich sehr ungern Chemiezeugs in mich hineinwerfe, mal ganz davon abgesehen, dass ich bei so ziemlich jeder Tablettengröße kurz vor dem ersticken bin (Kindheitstrauma). Gerade deshalb fühlte ich mich noch elender da ich die meisten Krankheiten (außer vlt. Nacken- und Rückenschmerzen) ohne großartige Tabletteneinnahme überstehe. Aber wie gesagt, ich hätte sonst nicht gewusst wie ich den Freitag überstehen sollte.

Gott sei Dank ging es mir dann Freitag aber richtig gut und ich konnte fast 5 Stunden ohne Probleme herumlaufen, habe meine Notfalltabletten nicht angerührt und hatte einen richtig tollen Tag. Auch nach der Messe war ich zufrieden, glücklich und voller kreativer Energie. Nur meine Füße waren ein wenig müde 😉

Ich muss als Fazit sagen, dass ich einiges geschafft habe trotz Krankheit. Klar habe ich nicht alles geschafft aber das war auch nicht Sinn der Sache. Ich habe die Zeit weitesgehend genutzt und tatsächlich kaum vor elektronischen Medien verbracht (auch wenn es fast ausschließlich an den Kopfschmerzen lag…vlt. war das Absicht von meinem Körper *lach*). Leid tat mir nur, dass ich dadurch auch nicht wirklich rausgehen und das schöne Wetter genießen konnte. Lesen ging ja auch nur zu einem geringen Maß, weshalb alles mit schreiben (Romane und Rezensionen) und auch meine ganzen Bücherstapel nicht einen Deut kleiner wurden, dafür habe ich mich umso mehr darum gekümmert Bildaufträge zu bearbeiten und mich um mein Instrument zu kümmern, was ich leider sehr lange Zeit vernachlässigt habe.

Dafür lese ich jetzt in der Schule umso mehr und nutze jede noch so kleine Pause… innerhalb von 2 Wochen habe ich nur alleine in den Pausen über 850 Seiten gelesen. Desweiteren habe ich mir endlich mal eine Liste gemacht mit den nächsten Büchern die ich zu lesen Gedenke…also den klassischen SuB (Stapel ungelesener Bücher)…damit ich nicht mehr zu sagen brauche: „Das Buch kenn ich und besitze ich…aber gelesen habe ich es noch nicht“. So kann ich am Ende wenigstens sagen, dass ich jedes einzelne Buch in meinem Regal auch gelesen habe (außer vlt. meine Nachschlagewerke in die ich eh mal öfter zwischendurch reinschnupper).

 

Das war’s erst einmal von meinem Urlaub. Der Ernst des Lebens (die schöne Schulzeit) hat wieder begonnen und trotz temporärem Umzug in eine andere Schule macht es weiterhin so viel Spaß wie bisher und ich nehme eine ganze Menge an Wissen mit (alles andere wäre auch fatal) 😀

Und ich habe bestimmt einige neue Themen zu beschreiben und hoffe diesen Blog (wie er immer mein Traum war) ein wenig mehr mit Leben zu füllen (nachdem mir ja schon gesagt wurde, dass ich ja lange nichts mehr geschrieben habe 😉 )

 

Blessed be

Sunray

 

 

Urlaubsplanung und Blog-Nachholbedarf

Wieder einmal ist es lange her dass ich hier etwas gepostet habe. Zu kurz war die erholsame Schulzeit und zu schnell kam der praktische Block wieder reingesaust. So blieb durch regelmäßigen Schlaf- und Zeitmangel nicht viel übrig von der Freizeit, meistens hab ich diese tatsächlich mit schlafen verbracht. Aber am Freitag ist es endlich soweit, eine Woche Urlaub und danach neun Wochen Schulblock (auch wenn dieser viele Klausuren beinhalten wird). Das trübt jedoch meine Stimmung kein bisschen. Um nicht ganz so unstrukturiert in den Tag hineinzuleben, habe ich mir einen kleinen Urlaubsplan erstellt. Nicht um mich unter Druck zu setzen (wie ein Arbeitskollege heute behauptete), sondern um einfach zu sammeln was ich gerne davon im Urlaub tun möchte (da ich manchmal auch sehr vergesslich sein kann o.O). Leider hat sich das Blockseminar meiner Freundin um eine Woche vorverlegt, sodass wir wohl nur die Abende gemeinsam nutzen können, dafür hat sie aber schon gesagt, dass es vielleicht auch mal ganz gut ist wenn ich alleine Zuhause bin und „ungestört“ meinen Urlaub genießen kann…tz tz tz so ist sie manchmal 😀

Hier mal eine Liste, was ich tun kann und teilweise unbedingt mal tun sollte 😛

„Was ich (mal wieder) tun sollte“

– regelmäßig Geige üben (das stand sofort ganz oben auf meiner Liste, da ich befürchte das Suzuki-Heft wieder ganz von vorne anfangen zu müssen…also Kinderlieder bis zum erbrechen xD)

– die Aufgaben der Hexenschule bearbeiten (verdammt ich will meine Probezeit rum haben und mich wieter ins Getümmel stürzen :D)

– meinen Blog ein wenig füllen (Kreatives, Magisches, Querbeet halt :-))

– Für Tanja die Rezension zu „Ruf der Geister“ schreiben, sie hat es sich wahrlich verdient

– Endlich das Buch „Der silberne Flügel“ von ihr anfangen (es hängt seit Erscheinen ungelesen auf meinem Kindle…Schande auf mein Haupt :-O)

– Alle Teile der „Sidhe des Kristalls“ lesen …also Band 1-4 dann das 2. Mal und Band 5 dann zum ersten Mal um auch dann hier eine schöne Rezension zu verfassen

– Alle Bildaufträge zu Ende bringen die noch ausstehen… *no comment*

„Was ich tun kann/könnte“

– mich nicht die ganze Zeit in meinen Künstler-/Computer-/Magiekatakomben verkriechen, sondern auch mal raus an die frische Luft *tüdelüüü*

– die „Creativa“ in Dortmund besuchen (Freitag den 21.3 *freu*)

Hells Gate Club weiter schreiben

Sword of Vampires und Shadow Hunt und Der Barde überarbeiten und weiterschreiben (Prio 2, das HGC erst einmal fertig werden sollte)

– mich endlich mal an Black Ink heranwagen und mein Grafiktablet entstauben…(ich hab die Software schon seit Oktober und nicht einmal angetestet *grarrrrf*)

– bei Deviantart aufräumen und auch da mal ein wenig mehr posten etc. (oh my Goddess… ich werde wahrscheinlich die ganze Woche nur damit beschäftigt sein…. oder zumindest einen kompletten Tag)

– die Bücher lesen, die ich mir von Leuten vor …ähhhh Äonen ausgeliehen hab und immer noch nicht fertig gelesen habe….geschweige denn angefangen *hust* (Vorteil ist, dass ich ein schneller Leser bin…sollte gut zu schaffen sein…)

– zu Guter letzt….sollte mir noch Zeit bleiben würde ich mich gerne mal wieder ins Guild Wars 2 Schlachtgetümmel stürzen und Skyrim weiterzocken….mir bleibt ja nicht mehr viel Zeit bis The Elder Scrolls Online erscheint…ach ja…Morrowind und Oblivion wollte ich dann auch noch mal spielen…dauernd wird mir gesagt Morrowind sei der beste Teil und ich bin gerade mal beim Tutorial raus (könnte daranliegen dass ich Skyrim- Verwöhnt bin -> Grafik und Interface und Handling und so ;-))

Jaaa, ich weiß, das ist ein ganzer Haufen und natürlich ist mir klar, dass ich nicht alles schaffen werde. Aber darum geht’s vielleicht auch gar nicht. Ich möchte -klar, die ersten 2-3 Tage auschschlafen (also jetzt das Wochenende, aber dann ab Montag würde ich gerne „relativ“ früh aufstehen um halt viel von dieser Liste abzuhaken. Es geht mir einfach darum den raren Urlaub so bewusst wie möglich zu genießen und in kleinen Happen das zu tun was schon längst überfällig ist. Und auch wenn die Schule wieder losgeht und ich wahrscheinlich viel lernen muss, so glaube ich, dass ich dennoch mehr Zeit haben werde einige Dinge beizubehalten… (und ich habe wieder Wochenenden, das ist auch ne schöne Sache).

Jetzt werde ich noch meine Motivation nutzen um ein bisschen wachbleiben um dann die näcshten beiden Tage noch einmal alles zu geben. Für manche mag das jetzt einen quengeligen Unterton haben, aber um gleich den Wind aus den Segeln zu nehmen: nein das ist es nicht …ich mag meinen Beruf sehr gerne und auch wenn es anstrengend ist versuche ich für mich das Positive herauszufiltern und zu verstärken (und ich glaube das klappt im Moment ganz gut), aber da der Urlaub halt sehr rar ist, die Tage lang, die Nächte kurz und die Arbeit nicht immer einfach, ist es einfach ein schönes Gefühl einfach mal zu sagen: Ich bin dann mal weg!

Blessed be

Sunray