Zwischenspiel Teil 1- Von Prüfungsangst, Ritualen und Entspannung danach

So die erste Prüfungsklausur wäre (mit einem doch recht guten Gefühl) geschrieben. Ich hatte mir am Vorabend noch ein wenig „Unterstützung“ besorgt und kurzerhand ein kleines Ritual abgehalten. Die Idee kam dazu eigentlich recht spontan, nachdem ich aus Bonn zurückgekehrt bin (ich musste meine Frau dorthin bringen, damit ich ein Auto für die Woche habe). Ich habe es mir also in meiner kleinen Ritualecke gemütlich gemacht (dank des Mediationskissens von Wyldhuntress zu meinem Geburtstag <3), habe einen Kreis gezogen, Elemente, Gott und Göttin eingeladen und schließlich Athene um Weisheit und Klarheit gebeten. Zu diesem Zweck und ihr zu Ehre habe ich eine grüne Kerze (für Erfolg und Kreativität) angezündet und weißen Salbei verbrannt (nicht zuletzt um mich auch ein wenig von der Prüfungsangst zu „entgiften“, die bei mir immer sehr präsent ist, egal wie gut ich sein mag). Danach hab ich einfach noch ein bisschen im Kreis gesessen, meditiert und einfach diese Ruhe genossen ohne dass andauernd irgendwelche medizinischen Fragen und Antworten in meinem Kopf herum schwirrten.

Danach habe ich katzenkuschelnd auf der Couch geschlafen und dabei Damh the Bard gehört. Ich finde seine Musik immer beruhigend und schön, auch wenn es zwei Alben gebraucht hat, bis ich endlich einschlafen konnte. Heute morgen habe ich dann eine Tageskarte und eine prüfungsspezifische Karte aus meinem Lieblingsdeck „Daughters of the Moon“ gezogen bei einer gepflegten Tasse Kaffee. Ja und im Endeffekt ist es auch ganz gut gelaufen. Morgen wird vielleicht ein Knackpunkt aufgrund der Themenvielfalt, aber irgendwie werden wir das schon schaukeln. Jetzt trinke ich zum runterkommen erst einmal ein Tässchen Troll-Tee (ja der heißt wirklich so :D), ruhe mich bei den Katzen noch ein bisschen aus und schaue dann noch ein letztes Mal in meine Unterlagen. Mal schauen was mikr heute Abend noch so nettes einfällt, ob ich das Ritual von gestern wiederhole oder etwas anderes mache, entscheide ich spontan aus dem Bauch heraus wenn es soweit ist. Auf jeden Fall hat diese kleine Gest mir sehr gut getan und gezeigt, dass man auch ohne großes Tam-Tam kleine magische Rituale abhalten kann, ob für sich oder für andere, für mich war es sehr hilfreich und viel wert.

 

 

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Links meine Tageskarte (Earthquake-Five of Pentacles) und rechts meine Prüfungskarte (Hekate/Crone of Cups/Scorpio)

Blessed be )O(

Sunray

 

Urlaubsplanung und Blog-Nachholbedarf

Wieder einmal ist es lange her dass ich hier etwas gepostet habe. Zu kurz war die erholsame Schulzeit und zu schnell kam der praktische Block wieder reingesaust. So blieb durch regelmäßigen Schlaf- und Zeitmangel nicht viel übrig von der Freizeit, meistens hab ich diese tatsächlich mit schlafen verbracht. Aber am Freitag ist es endlich soweit, eine Woche Urlaub und danach neun Wochen Schulblock (auch wenn dieser viele Klausuren beinhalten wird). Das trübt jedoch meine Stimmung kein bisschen. Um nicht ganz so unstrukturiert in den Tag hineinzuleben, habe ich mir einen kleinen Urlaubsplan erstellt. Nicht um mich unter Druck zu setzen (wie ein Arbeitskollege heute behauptete), sondern um einfach zu sammeln was ich gerne davon im Urlaub tun möchte (da ich manchmal auch sehr vergesslich sein kann o.O). Leider hat sich das Blockseminar meiner Freundin um eine Woche vorverlegt, sodass wir wohl nur die Abende gemeinsam nutzen können, dafür hat sie aber schon gesagt, dass es vielleicht auch mal ganz gut ist wenn ich alleine Zuhause bin und „ungestört“ meinen Urlaub genießen kann…tz tz tz so ist sie manchmal 😀

Hier mal eine Liste, was ich tun kann und teilweise unbedingt mal tun sollte 😛

„Was ich (mal wieder) tun sollte“

– regelmäßig Geige üben (das stand sofort ganz oben auf meiner Liste, da ich befürchte das Suzuki-Heft wieder ganz von vorne anfangen zu müssen…also Kinderlieder bis zum erbrechen xD)

– die Aufgaben der Hexenschule bearbeiten (verdammt ich will meine Probezeit rum haben und mich wieter ins Getümmel stürzen :D)

– meinen Blog ein wenig füllen (Kreatives, Magisches, Querbeet halt :-))

– Für Tanja die Rezension zu „Ruf der Geister“ schreiben, sie hat es sich wahrlich verdient

– Endlich das Buch „Der silberne Flügel“ von ihr anfangen (es hängt seit Erscheinen ungelesen auf meinem Kindle…Schande auf mein Haupt :-O)

– Alle Teile der „Sidhe des Kristalls“ lesen …also Band 1-4 dann das 2. Mal und Band 5 dann zum ersten Mal um auch dann hier eine schöne Rezension zu verfassen

– Alle Bildaufträge zu Ende bringen die noch ausstehen… *no comment*

„Was ich tun kann/könnte“

– mich nicht die ganze Zeit in meinen Künstler-/Computer-/Magiekatakomben verkriechen, sondern auch mal raus an die frische Luft *tüdelüüü*

– die „Creativa“ in Dortmund besuchen (Freitag den 21.3 *freu*)

Hells Gate Club weiter schreiben

Sword of Vampires und Shadow Hunt und Der Barde überarbeiten und weiterschreiben (Prio 2, das HGC erst einmal fertig werden sollte)

– mich endlich mal an Black Ink heranwagen und mein Grafiktablet entstauben…(ich hab die Software schon seit Oktober und nicht einmal angetestet *grarrrrf*)

– bei Deviantart aufräumen und auch da mal ein wenig mehr posten etc. (oh my Goddess… ich werde wahrscheinlich die ganze Woche nur damit beschäftigt sein…. oder zumindest einen kompletten Tag)

– die Bücher lesen, die ich mir von Leuten vor …ähhhh Äonen ausgeliehen hab und immer noch nicht fertig gelesen habe….geschweige denn angefangen *hust* (Vorteil ist, dass ich ein schneller Leser bin…sollte gut zu schaffen sein…)

– zu Guter letzt….sollte mir noch Zeit bleiben würde ich mich gerne mal wieder ins Guild Wars 2 Schlachtgetümmel stürzen und Skyrim weiterzocken….mir bleibt ja nicht mehr viel Zeit bis The Elder Scrolls Online erscheint…ach ja…Morrowind und Oblivion wollte ich dann auch noch mal spielen…dauernd wird mir gesagt Morrowind sei der beste Teil und ich bin gerade mal beim Tutorial raus (könnte daranliegen dass ich Skyrim- Verwöhnt bin -> Grafik und Interface und Handling und so ;-))

Jaaa, ich weiß, das ist ein ganzer Haufen und natürlich ist mir klar, dass ich nicht alles schaffen werde. Aber darum geht’s vielleicht auch gar nicht. Ich möchte -klar, die ersten 2-3 Tage auschschlafen (also jetzt das Wochenende, aber dann ab Montag würde ich gerne „relativ“ früh aufstehen um halt viel von dieser Liste abzuhaken. Es geht mir einfach darum den raren Urlaub so bewusst wie möglich zu genießen und in kleinen Happen das zu tun was schon längst überfällig ist. Und auch wenn die Schule wieder losgeht und ich wahrscheinlich viel lernen muss, so glaube ich, dass ich dennoch mehr Zeit haben werde einige Dinge beizubehalten… (und ich habe wieder Wochenenden, das ist auch ne schöne Sache).

Jetzt werde ich noch meine Motivation nutzen um ein bisschen wachbleiben um dann die näcshten beiden Tage noch einmal alles zu geben. Für manche mag das jetzt einen quengeligen Unterton haben, aber um gleich den Wind aus den Segeln zu nehmen: nein das ist es nicht …ich mag meinen Beruf sehr gerne und auch wenn es anstrengend ist versuche ich für mich das Positive herauszufiltern und zu verstärken (und ich glaube das klappt im Moment ganz gut), aber da der Urlaub halt sehr rar ist, die Tage lang, die Nächte kurz und die Arbeit nicht immer einfach, ist es einfach ein schönes Gefühl einfach mal zu sagen: Ich bin dann mal weg!

Blessed be

Sunray

Merry Samhain

Nun ist es bald wieder soweit,

am Donnerstag ist Samhain, und ich muss sagen dieses Jahr freue ich mich besonders darauf, weil ich es wohl das erste Mal nicht alleine feiere. Am 1. November wird es soweit sein.

Manch einer mag sich denken, dass das nichts Besonderes ist (warum schreibt sie das überhaupt), aber für mich hat das eine sehr große Bedeutung. Ich bin gespannt ob es ein genau so schönes Fest wird wie das diesjährige Beltane, wobei es natürlich einen großen Unterschied geben wird: es wird nachdenklicher. War Beltane noch sehr ausgelassen und „spaßig“, so habe ich das Gefühl, dass dieses Jahr Samhain (zumindest für mich) ein wenig trübselig wird. In der Zeit um Samhain wird mir immer bewusst, wer und was schon alles fortgegangen ist, was in diesem Jahr schiefgelaufen ist, was verloren gegangen ist und was das Jahr gebracht hat. Samhain ist ja auch so etwas wie das Neujahrsfest für Hexen (für mich auch) und eine gute Freundin hat genau dieses Gefühl immer an Silvester. Wenn wir also alle ausgelassen feiern, Feuerwerk betrachten und verrückte Partys machen, ist sie eher diejenige, die sich verkrümelt und am liebsten alles verschlafen möchte. Genau das passiert bei mir meistens an Samhain. Wo ich früher noch mit meinen Freunden (auch schon im fortgeschrittenen Jugendalter^^) verkleidet und geschminkt um die Häuser gezogen bin (um kleine Kinder zu erschrecken, denn wir sahen meistens so aus als seien wir aus dem Movie Park vom Halloween Horrorfest entflohen), hat sich jetzt eher eine melancholische Stimmung manifestiert. In Gesellschaft ist man ausgelassen, guckt verrückte Horrorfilme (und danach Disney), knabbert Süßkram und Chips, schläft in einem großen Raum gemeinsam (wenn man überhaupt schläft) und amüsiert sich einfach.

Die letzten Jahre habe ich Samhain dann alleine Zuhause verbracht, das war aber nicht der Grund warum sich das Gefühl geändert hat. Ich habe eher das Gefühl, ich habe mich mehr mit dem Thema beschäftigt und vlt. auch ein wenig den Sinn dieses Festes verstanden. Das „Halloween“ in allen Geschäften so gehypt wird, ging mir schon früher tierisch auf die Nerven und unsere Gruppe war auch nie auf der Straße und hat Erwachsene um Süßkram gebeten (geschweige denn die Menschen mit rohen Eiern an den Fenstern bestraft). Wir hatten irgendwie unser eigenes Verständnis von Halloween, allerdings wurde da (natürlich) der mir wichtige Aspekt übergangen, da keiner meine Lebenseinstellung teilte und sich keiner mit dem Tod und der Anderswelt beschäftigen wollte. Das war im ersten Augenblick frustrierend, aber dennoch hatte ich immer eine Menge Spaß, wenn alles vorbei war, habe ich Zuhause dennoch eine Kerze  angezündet, Weihrauch abgebrannt und ein wenig meditiert, sowie mein Zimmer gereinigt, weil es mir wichtig war neben der ganzen Feierei auch noch ein wenig besinnlich zu werden.

Dieses Jahr wird es dann wohl ein wenig Neuland sein, aber vlt. ändert sich ja meine Einstellung ein wenig wenn ich mal (wieder) eine andere Art von Samhain erlebe. Ich wünsche euch auf jeden Fall ein schönes Samhainfest, egal wie ihr es bestreitet ob ausgelassen gefeiert oder besinnlich und zurückhaltend, denn schließlich kommt es darauf an wie man selbst diesen Tag für sich gestaltet.

Blessed be,

 

Sunray Ravyn

Merry Samhain

 

 

Einleitung zur Kerzenmagie

Die Kerzenmagie ist ein interessantes und zugleich auch kreatives Thema. Die Kerze wirkt nie allein und ist lediglich ein unterstützendes Element in einem Ritual. Um eine Kerze aufzuladen kann man Symbole hineinkerben und sie mit ätherischen Ölen weihen (mehr dazu in einem gesonderten Abschnitt). Wichtig ist, dass selbst bei Gestalten der Kerze höchste Konzentration erforderlich ist. Die Kerze ist das Werkzeug um das dazugehörige Ritual erfolgreich auszuführen. Jeder sollte sich stets bewust sein wöfür die Kerze benötigt wird.

Ein paar wichtige Sachen habe ich hierzu noch:

– Benutzt niemals Kerzen, die ihr schonmal entzündet habt.

– Zündet die Kerze nie mit einer anderen Kerze an. Am besten mit einem Feuerzeug oder Streichholz anzünden.

– Pustet auch den Rest der Kerze nicht aus. Nehmt am besten einen Kerzenlöscher.

– Wenn du Symbole in die Kerze kerben möchtest kannst du das am besten mit der Spitze deines Athame tun, da es deine Energien leitet.

– Die Symbole sollten ausdrucksstark und prägnant sein, was genau du jedoch einritzt bleibt dir überlassen. Eine stärkende Rune, ein Name ein bestimmtes Wort oder das Symbol einer Gottheit, die du um deinen Beistand bitten möchtest. Deiner Kreativität sind keine Grenzen gestzt, achte jedoch darauf, dass deine Kerze nicht zu „überladen“ ist.

 

Ich kann niemanden zwingen diese Dinge zu beachten, aber ich schreibe sie ja nicht grundlos auf 😉 Das gilt für so ziemlich jede Richtlinie oder Vorgabe.

So kommen wir auch schon zum nächsten Thema (was für die Kreativen): Kerzen selbst herstellen

 

Blessed be,

Sunray