Upcycling Decoration

Vor einiger Zeit hat mir Wyldhuntress einen Elfenkalender geschenkt. Ein kleines Podest mit einer Elfe und darunter ein Hohlraum mit Blöcken für die Monate und zwei Würfel für die Tage, die man nach Beleiben umstecken kann. Wie das nach einem Umzug so ist geht entweder vieles verschütt oder ist beschädigt. Auch meine ganzen Figuren sind davon kaum verschont geblieben. Dem Elfenkalender fehlen die Zahlenwürfel und ein Block mit den Monaten (also fehlen zwei Monate), bei meiner Mondelfe ist die obere Hälfte des Mondes abgebrochen und auch meine „The Witcher“ und Molag Bal Figur aus „The Elder Scrolls Online“ wurden ein wenig in Mitleidenschaft gezogen. Aber man kann ja aus allem etwas Positives ziehen und ich dachte mir aus Alt mach Neu. Die beiden PC Figuren konnte ich gut mit Sekundenkleber reparieren ohne dass man etwas davon sieht. Da ich mich seit geraumer zeit mit Faery Shamanism (Feen – bzw. Elfenschamanismus) beschäftige hatte ich vorhin die Idee aus der Kalenderelfe einfach einen kleinen Elfenschrein zu machen. Entfernt man alle Monatsblöcke (die Würfel waren ja eh schon weg) entsteht ein Hohlraum, groß genug um dort klitzekleine Gegenstände anzuordnen. Ich wollte einen kleinen passenden Edelstein hineinlegen (und vlt nach Jahreszeit oder den Elementen wechseln) und in eine Haselnussschalenhälfte wollte ich Wachs hineingießen mit einem winzigen Docht als Kerze oder ich lege dort Erde oder ein paar getrocknete Kräuter rein. Die Nusskerze ist übrigens eine Inspiration von Norelana, die mir zum Yulwichteln vor Jahren selbstgemachte Kerzen in Walnussschalen gebastelt hatte. Ich hab sie bis heute noch als Deko auf meinem Altar liegen weil ich sie so schön finde ❤

Für die Mondelfe überlege ich den Mond entweder mit Heißkleber dranzukleben oder ich gestalte einfach eine neue Mondhälfte z.B. aus Fimo Air, so kann ich ihn auch ein wenig persönlicher gestalten und verzieren, ich hab da schon so ein paar Ideen im Stübchen herumschwirren. Habt ihr auch schon mal beschädigte Deko verwertet oder zweckentfremdet? Ich freue mich auf Anregungen und Beispielfotos in den Kommentaren 🙂

Blessed be and stay creative

Sunray

 

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Geschafft (Teil 1 von 3) Update 

Letzte Woche Donnerstag und Freitag hatte ich meine Pflegeplanungsprüfung und praktische Prüfung in meiner Einrichtung.  Es lief alles sehr gut und ich habe ein gutes Gefühl.  Somit ist ein Prüfungsteil schon mal weg und ich kann mich weiter auf die schriftlichen Prüfungen im September vorbereiten und- zumindest einmal kurz aufatmen.  Meine Freizeit und Hobbies haben in letzter Zeit dadurch ziemlich gelitten und warum auch immer habe ich die meiste Zeit nach den Diensten schlafend verbracht.  Ich konnte mich nach vier Uhr kaum noch auf den Beinen halten,  worunter auch sehr die Hausarbeit gelitten hat. Zwischendurch habe ich versucht ein wenig zu meditieren um nicht komplett „sinnlos“ zu verschlafen,  aber dennoch war ich von einer inneren Unruhe aus dem Konzept gebracht.  Ich glaube das ist das Schlimmste,  hundemüde zu sein, aber das Gedankenkarussell steht dabei nicht still. 

Auch mein WriYoBo Soll habe ich fast drei Monate in Folge nicht erfüllen können und ich habe schon mit dem Gedanken gespielt aufzuhören mangels Motivation.  Ich habe es nicht auf die Reihe bekommen vernünftige Dialoge oder Szenen zu schreiben.  In meinem Kopf herrschte ein schwarzes Loch.  Trotzdem habe ich mich entschieden zu bleiben und versuche jetzt wieder die Kurve zu kriegen,  denn ich habe vor Hells Gate Club in diesem Jahr zu beenden.  Dafür muss aber noch einiges passieren und ich habe angefangen genau aufzuschreiben was in welchem Kapitel passiert um mich daran entlang zu hangeln.  Alleine die nächsten paar Schritte wären 17 Kapitel (dann wäre ich schon über dreißig) ,  deshalb werde ich einige Punkte ein wenig zusammenziehen. 

Ich habe es auch geschafft,  wieder ein wenig mehr Romane zu lesen und weiter an RPG Abenteuern zu schreiben.  Fehlt nur noch der ein oder andere passende Testspieler. Von diversen RP Crowdfundings auf deren Veröffentlichung ich sehnsüchtig warte berichte ich auf http://www.alantya.blogspot.de ebenso wie es mit den ganzen anderen Romanen neben Hells Gate Club weitergeht.  Wenn ihr wollt besucht mich doch da mal auch,  lasst den ein oder anderen Kommentar da.  Meine Bildergalerie dort werde ich auch beizeiten updaten, viele meiner Werke sind aber schon auf meiner Facebookseite zu finden. Falls ihr also für euch oder einen lieben Menschen ein Bild ordern wollt, könnt ihr das da auch gerne tun. 

Ich hoffe ich komme auch bald mal wieder zum malen und kann mich irgendwann mal wieder im Creativ Discount eindecken um meine Wishlist ein wenig abzuarbeiten. 

Go with the Flow, 

Sunray Ravyn ^,,^

Was lange währt… Luxusprobleme und Wahnsinn eines Künstlers

Wow, wie lange kann es dauern bis man ein Kürzel für einen Künstlernamen entwickelt? Für mich, Ewigkeiten. Mein Pseudonym habe ich mir damals in der Schule eines Tages ausgedacht, wobei „ausdenken“ eigentlich nicht der richtige Wortlaut ist. Vielmehr kam mir der Name in den Sinn und ich wusste: DAS ist er. Woher er kam weiß ich bis heute nicht. Ich habe ihn in meinem Kopf gehört, fand ihn einfach wunderschön und habe ihn seitdem behalten. Als ich ihn meiner besten Freundin erzählte, stutzte sie kurz und fragte mich wie ich denn auf so etwas komme. Leider blieb meine Antwort die gleiche, ich hatte keine Erklärung. Grundsätzlich habe ich fortan meine Bilder und Geschichten immer mit diesem namen unterzeichnet. Selbst in der Publikation der NLG (Neue Literarische Gesellschaft Recklinghausen), wo ich oft an Wettbewerben teilnahm wurde er mit meiner Kurzgeschichte zusammen abgedruckt, was mich damals schon ein wenig stolz machte. Es ging mir nicht darum jetzt „cool“ zu sein, weil ich endlich ein Pseudonym besaß mit dem ich mich rühmen konnte, vielmehr sehe ich ihn auch als eine künstlerische Persönlichkeit, die Worte und Bilder zu Papier bringen kann, was „ich“ nicht vermag. Ich habe in Foren von Diskussionen gelesen ob ein Pseudonym Sinn mache und habe viel „pro“ aber auch viel „contra“ gehört und unterschiedlichste Meinungen. Das Statement dass man sich mit einem Pseudonym auch schützen kann hat mich auch eigentlich gut angesprochen, anders herum las ich, dass man sich als guter Autor u. Künstler ja nicht zu verstecken braucht und die Schuld nicht von sich abwälzen kann wenn man nicht mit seinem richtigen Namen dahinter steht. Ein Punkt, der mir zwar zu denken gab, aber ich kenne auch bestimmte Autoren, die einen großen Namen in der Literatur haben und dennoch für manche Dinge ein Pseudonym benutzen, sei es damit die Leute nicht voreingenommen von dem Autor sind und schon direkt was Bestimmtes  erwarten oder sie wollen einfach mal „richtig“ die Sau raus lassen und schützen sich dann um nicht vom nächsten Klatschblatt zerrissen zu werden. Warum sich also keines zulegen? Ich bin immer noch der Meinung, dass gerade mein Pseudonym Antrieb und Treibstoff meiner Kreativität ist. Immerhin kam dieser Name gerade zu mir als ich begann „echte Geschichten“ zu schreiben und keine überdimensionalen Schulaufsätze mehr. Manchmal stelle ich  kir schon die philosophische (und für andere bestimmt auch total verrückte) Frage, ob ich als Madeleine Seemann, die ich nun mal bin genauso kreativ bin wie Alantya…nobody knows…

Für Romane und Kurzgeschichten mag der Name zudem ganz in ordnung sein, nicht zu kurz, nicht zu lang (hat ja auch keinen Nachnamen :-)), für Bilder allerdings fand ich ihn immer umständlich wenn ich ihn in die Ecke einer Leinwand oder auf Aquarellpapier inkl. Datum gekritzelt habe. Ich habe oft versucht in den Jahren ihn abzukürzen, aber irgendwie schien mir das nicht recht gelungen und nach ein paar Versuchen auf einem Schmierzettel gab ich es auf. Als ich schließlich diesen Blog begann und unter meinem Hexen(ruf)namen Sunray zu arbeiten begann, schaffte ich es zumindest dafür ein schönes Kürzel zu entwickeln, was sich auch unter Bildern recht gut machte. Aber …was war mit meinem Künstlernamen? Wo war er hin? Er war immer noch da, doch er kam nie zur Geltung, wurde in die Ecke gedrängt und war auf einigen meiner Bilder nicht mehr vorhanden. Ich fühlte mich damit echt mies, es fühlte sich ein bisschen wie Verrat an. Als sei das Werk von jemand anderem gemacht worden. Also ging das Geschmiere auf Zetteln von vorne los, ich versuchte es mit Sigillen um überflüssige Buchstaben auf ein Minimum zu reduzieren, bei Sunray war die Sache sofort klar, zack! ein zwei Versuche und ich hatte mein Kürzel schwarz auf weiß. Ein, zwei Schnörkel hier, ein Schnörkel da, fertig. Alantya hingegen war die bockige, unzähmbare und mich zur Weißglut treibende femme fatale. Echt, ich verzweifelte daran, warf die Sache wieder über Bord und schmollte, sie wohl auch.

Tja, was lange währt… am Mittwoch besuchte ich mit meinem Vater den Afterwork Markt in Gelsenkirchen und war unter anderem auch an diversen Künstlerständen. Auch in der Schule beschäftigte mich das Thema weiterhin (schließlich wollte ich sie ja irgendwie wieder besänftigen) und ab und zu kritzelte ich in mein Sketchbook erfolglose Kürzel für die Mülltonne. Abends waren wir noch anschließend im Cafe del Sol um die Ecke und leidgeprüft erzählte ich meinem Vater davon (der Arme). Ich zückte mein Handy mit dem Skizzenprogramm und zeichnete ihm wahllos einige meiner Entwürfe auf. Als er mein Handy mal haben wollte und die Buchstaben auf das A und Y reduzierte (was mir auch schon ein paar Mal eingefallen war) machte es plötzlich „klick“ in meinem Kopf. Ich hatte vor nicht allzu langer Zeit eine Art Kunstschrift (Graffiti-Schrift) entworfen: Crescent Moon. Die Buchstaben fügten sich in meinem Kopf zusammen und ich fügte noch ein zweites A hinzu (ich hatte unzählige Kürzel mit der Kombi AYA ausprobiert). Das Y war mir deshalb wichtig weil ich es irgendwie mag (keine Ahnung, die Form (Ausehen) oder der Laut) und schließlich machte es den Namen unabhängig von anderen Schreibweisen. Wenn ich den Namen anderen Menschen mitteile kommt schließlich nicht allzu selten: „Mit Z oder mit I??“, worauf ich manchmal leise grummelnd antworte: „Nein, mit Y“. Also hatte das Y alleine schon dadurch eine Daseinsberechtigung. Obwohl mein Vater nicht allzu viel gemacht hat, war ich ihm überaus dankbar und ich glaube er weiß bis heute noch nicht was denn jetzt genau mein Problem war…Pragmatiker halt ^^. Am nächsten Tag in der Schulpause setzte ich mich dann wieder dran und begann den Feinschliff. Ich weiß bis heute nicht was mich getrieben hat, aber an dem Tag machte es schon wieder klick.  Durch meine Schrift fand ich immer mehr Möglichkeiten der Verzierung, aber nicht nur das, ich schaffte es ALLE Buchstaben des Pseudonyms unterzubringen und das alles in zwei Symbolen bzw. Buchstaben. Mein Skizzenbuch musste erneut leiden denn ich war mir jetzt, das erste Mal zu hundert Prozent sicher: Das ist es! Es war ein ähnliches Hochgefühl als ich damals meinen Namen fand. Und ich erarbeitete eine schöne kunstvolle Version meines Kürzels (das für andere Zwecke zwar noch verwendet wird), die sich aber nicht als „schnelle“ Bildunterschrift eignet, die Version wird dann schlichter und vereinfacht sein, sonst brauch ich für das Kürzel (fast) so lange wie für das eigentliche Bild *lach*. Und auch ArtRage muss jetzt leiden ebenso wie mein Grafiktablet, da ich auch eine digitale Version davon haben möchte.

Ja mein künstlerisches Ich scheint sehr besänftigt und zufrieden mit mir zu sein. Ich kann mir förmlich vorstellen, wie sie mit verschränkten Armen und hochgezogenen Augenbrauen vor mir steht und sagt: „Geht doch!“. Vielleicht sogar mit dem gleichen fetten Grinsen im Gesicht wie ich. ❤       

 

Diff Tags

meine vergeblichen Versuche aber schon mit zwei Lösungsansätzen

Alantya

Die kunstvolle Endvariante (noch uncoloriert)

 

 

Art Rage 4- Man gönnt sich ja sonst nichts im Leben…

So ein Steam Summer Sale ist ja schon richtig böse, da surft man nichtsahnend auf seiner Wishlist herum und muss feststellen, dass Art Rage 4 um 50% reduziert ist. Zugegeben es hat doch ein wenig länger gedauert (Reaktionszeit ca. 60 Sekunden) und schon betrachtet man sehnsüchtig die Downloadrate. Überraschend war für mich, dass im Gegensatz zu vielen anderen Mal- und Bildbearbeitungsprogrammen (Photoshop, BlackInk, Autodesk etc.) das Programm mit seinen nicht mal 100MB echt klein ist.

Nun einmal zu Art Rage 4 selbst, denn ich habe es natürlich sofort ausprobiert (wann hat man schon mal ein komplettes Programm nach gerade mal einer Minute sofort griffbereit) 🙂 :

Anders als zum Beispiel Black Ink, welches ein „non-realistic GPU based“ Programm ist und viel mit geometrischen Formen und Pinseln (brushes) arbeitet oder Photoshop bei dem die eigentlichen Malwerkzeuge sehr gering sind (es ist halt eig. ein Fotobearbeitungsprogramm) oder das vektorbasierte Illustrator, simuliert Art Rage „echte“ Malmedien  wie Aquarell, Öl, Airbrush, Pastellkreiden oder den klassischen Blei- und Filzstift. Besonders fasziniert haben mich beim ersten Öffnen die herrlich übersichtlichen Schaltflächen. Ein Halbkreis links unten für die Malmedien (Tools) und ein Halbkreis rechts unten für die Farbauswahl. Über den Tools noch drei kleine Buttons für Einstellungen, Schablonen und Sticker und das war’s auch schon. Aber wie jedes Programm steckt meistens mehr dahinter als man auf den ersten Blick erkennen mag. Also die PDF mit dem Handbuch ausgewählt und dann erkannt dass man sich durch 137 Seiten durchwälzen darf, wobei ja vieles selbsterklärend ist und ich nicht nachschlagen muss  wie ich eine Farbe auswähle oder ein Werkzeug (mein Computer Skill beläuft sich ja nicht nur auf zeigen & klicken ;-)).

Als ich mir dann ein Tool geschnappt habe und mal locker über die Leinwand (Canvas) gegangen bin, habe ich noch was erfreuliches festgestellt: kommt man mit dem Tool in die Nähe einer Schaltfläche klappt sie sich automatisch ein und man muss keine Schaltflächen im Arbeitsbereich hin- und herziehen um an alles dranzukommen. Herrlich. Dann kann man die Leinwand selbst erst einmal einstellen. Welche Farbe soll die Leinwand haben, welche Körnung (grobe Baumwolle oder fein wie kaltgepresstes Aquarellpapier usw. usw.) Man kann zudem jedes einzelne Malmedium entweder ohne Voreinstellung benutzen und selbst an den Reglern herumspielen oder ein Preset benutzen, die einem schier unendliche Möglichkeiten verschaffen. Insgesamt finde ich das Programm für (Mal- und Zeichen-) Künstler intuitiver als Photoshop und nicht so kompliziert wie Black Ink (ich kann damit immer noch nicht umgehen) und ich bin der festen Überzeugung, dass ihr in naher Zukunft mit dem ein oder anderem Bild zugespammt werdet *hehe*

 

Sunray (die vom Grafiktablett im Moment nicht wegzubekommen ist ^^)

Artist Day Cologne

Es ist Anfang Januar und mit was könnte man Schöneres machen als einen Künstlertag in Köln (Ok einen Künstlertag in Münster :-D). Da der Künstlertag im Dezember aufgrund von Feiertagen und Zeitmangel ausgefallen ist haben wir (Lychnobia, DundalkChild und ich) das einfach umgelegt. Also ab Freitagabend nach Köln und zugegeben, den restlichen Freitag haben wir nur noch mit Abendessen und zwei Filmen verbracht. Dafür ging es dann aber am Samstag richtig los und es wurde gepinselt was das Zeug hält. Ich habe meinen Aquarell Postkartenblock ausprobiert, das Motiv war sogar von meiner To-Do Liste, allerdings hat mir die Farbgebung nicht ganz gefallen (die Farben wirkten stumpf) aber zum ausprobieren und ein wenig rummalen hat es gereicht. Da ich im Dezember schon nach dem Yulegeschenk endlich mal meine Skizze der Fee Verte auf Aquarellpapier übertragen hatte, wollte ich sie nun weiterführen und anfangen den Hintergrund auszuarbeiten. Also Maskierflüssigkeit drauf und ran mit Schwamm, Farbe, Wasser und Meersalz. Während der Trocknungszeit habe ich mich an diversen anderen Skizzen versucht unter anderem für die kreative Jahreskreisaufgabe der Hexenschule. Wir haben dabei wieder viel gelacht, Unmengen an Tee vernichtet und gequatscht was das Zeug hält. Abends habe ich es tatsächlich geschafft meine Yogapause einzulegen (da DundalkChild raus zum laufen war) und habe noch ein wenig in meinen Büchern und Zeitschriften geschmökert.
Sonntag ging es dann nach ausgiebigen Frühstück munter weiter.
Gegen Nachmittag fuhren wir dann zurück Richtung Gladbeck. Es ist wirklich erstaunlich wie gut man motiviert wird wenn man in der Gruppe zusammen arbeitet, selbst wenn alle unterschiedliche Level haben.

Nachtrag: Leider ist nicht ganz 2 Wochen später die Absinthfee dem Papierkorb zum Opfer gefallen. Ich war so beschäftigt, dass ich wirklich vergessen habe die Maskierflüssigkeit zu entfernen. Als ich sie dann abzog, war, wie schon bei der billigen Maskierung, das Papier so ruiniert, dass sämtliche Schichten abgetragen waren.
Bis jetzt hatte ich auch nicht die Muße sie erneut zu skizzieren -.-“

Die etwas deprimierte
Sunray

Urlaubsresümee

Hier wie versprochen ein kleines Resümee meiner Urlaubswoche. Da mein Urlaub davon getrübt war, dass ich mich die meiste Zeit schlapp und krank fühlte und zudem über eine Woche lang rasende Kopfschmerzen hatte, dachte ich zuerst, dass ich meinen kompletten Urlaub im Bett verbringen müsse. Wo mein erster Urlaubstag oder besser gesagt mein letzter Arbeitstag so schön bei einem Irish Folk Festival mit richtig tollen Bands ausgeklungen ist. Es war perfekt um den Urlaub einzuläuten. Aber der Morgen danach war die Hölle (und das ohne Alkohol, da ich nie etwas trinke). Ich musste einer Freundin kurzfristig absagen wo ich auf der Einweihungsfeier eingeladen war. Das tat mir unwahrscheinlich Leid, aber ich hatte starke Tabletten gegen die Schmerzen genommen und fühlte mich weder in der Lage Auto zu fahren, noch hätte ich es wahrscheinlich lange bei ihr ausgehalten. Also verbrachte ich die meiste Zeit im Bett und machte in der Wohnung nur das Nötigste. Kaum stand ich mal kurz auf wurde mir sofort schwindelig und ich bekam wieder wackelige Knie.

Auch der Sonntag wurde nicht besser. Um nicht wieder den ganzen Tag im Bett zu schlafen (oder auf der Couch) setzte ich mich mit Muße an diverse Notenblätter und schrieb mir die Notennamen dazu, um sie später auf der Violine spielen zu können. Lange hielt ich das nicht durch denn durch das umdenken welcher Finger jetzt wohin gehört, ob ich den Ton hoch oder tief spielen muss und die Tatsache, dass ich mich aufgrund des Lehrbuches noch nie mit Notennamen, sondern erst einmal mit Fingersätzen beschäftigen musste, vereinfachte die Sache nicht gerade. Ich war eigentlich zuversichtlich, dass dieser Zustand nur eine vorrübergehende Schwäche war, weil mein Körper jetzt endlich mal Zeit hatte sich zu erholen. Mir taten sämtliche Knochen und Muskeln weh, da ich jetzt keinen Stress mehr hatte und Adrenalin ausschüttete, aber ich frage mich die ganze Zeit ob ich auch so „krank“ geworden wäre wenn ich keinen Urlaub gehabt hätte…oder hätte mein Körper dass dann vielleicht verhindert um weiter zu funktionieren? Ich weiß bis heute keine Antwort und werde wohl auch keine mehr darauf bekommen.

Die Tage verliefen so dahin, ich dümpelte zwischen Couch, Bett, Schreibtisch (für die Notenblätter) und meinem Künstlertisch (ich habe es doch tatsächlich geschafft den Aquarellauftrag weiter zu malen) hin und her. Ich hatte kaum Appetit und musste mich schon fast zwingen was zu essen, mit dem trinken war es leider genau so. Ich konnte mir nicht einmal die Zeit mit dem Fernseher, Computer oder einem Buch totschlagen, da mir immer kurz darauf die Augen wehtaten und sich alles zu drehen begann. Am Donnerstag ging es mir dann immer noch nicht gut, aber ich wollte wenigstens versuchen zum Tanzen zu gehen um den Kreislauf in Schwung zu bringen, vlt. abzuschalten und endlich mal meine Stammesschwestern wiederzusehen. Nach der Hinfahrt mit dem Auto merkte ich schon, dass es ein fataler Fehler war. Hinter meinen Schläfen pochte es udn ich hatte das Gefühl wieder Pudding in den Knien zu haben. Beim tanzen wurde es nicht besser, eher schlimmer, dass ich glaubte mein Schädel könnte jeden Augenblick platzen (und mein Herz gleich mit) und ich war irgendwie froh, dass nur so wenige da waren, denn so fiel der zweite Kurs aus und ich konnte früher nach Hause und dann ins Bett, denn am Freitag musste ich auf jeden Fall fit sein, koste es was es wolle, denn ich hatte einer Freundin zum Geburtstag eine Eintrittskarte für die Creativa in den Dortmunder Westfaenhallen geschenkt.

Also bewaffnete ich schon einmal mein Portemonnaie mit Kopfschmerztabletten und nahm an dem Donnerstagabend auch noch mal eine starke Schmerztablette, wobei ich dazu sagen muss, dass ich in so kurzer Zeit noch nie so viele Tabletten genommen hab, da ich selten krank werde und eigentlich sehr ungern Chemiezeugs in mich hineinwerfe, mal ganz davon abgesehen, dass ich bei so ziemlich jeder Tablettengröße kurz vor dem ersticken bin (Kindheitstrauma). Gerade deshalb fühlte ich mich noch elender da ich die meisten Krankheiten (außer vlt. Nacken- und Rückenschmerzen) ohne großartige Tabletteneinnahme überstehe. Aber wie gesagt, ich hätte sonst nicht gewusst wie ich den Freitag überstehen sollte.

Gott sei Dank ging es mir dann Freitag aber richtig gut und ich konnte fast 5 Stunden ohne Probleme herumlaufen, habe meine Notfalltabletten nicht angerührt und hatte einen richtig tollen Tag. Auch nach der Messe war ich zufrieden, glücklich und voller kreativer Energie. Nur meine Füße waren ein wenig müde 😉

Ich muss als Fazit sagen, dass ich einiges geschafft habe trotz Krankheit. Klar habe ich nicht alles geschafft aber das war auch nicht Sinn der Sache. Ich habe die Zeit weitesgehend genutzt und tatsächlich kaum vor elektronischen Medien verbracht (auch wenn es fast ausschließlich an den Kopfschmerzen lag…vlt. war das Absicht von meinem Körper *lach*). Leid tat mir nur, dass ich dadurch auch nicht wirklich rausgehen und das schöne Wetter genießen konnte. Lesen ging ja auch nur zu einem geringen Maß, weshalb alles mit schreiben (Romane und Rezensionen) und auch meine ganzen Bücherstapel nicht einen Deut kleiner wurden, dafür habe ich mich umso mehr darum gekümmert Bildaufträge zu bearbeiten und mich um mein Instrument zu kümmern, was ich leider sehr lange Zeit vernachlässigt habe.

Dafür lese ich jetzt in der Schule umso mehr und nutze jede noch so kleine Pause… innerhalb von 2 Wochen habe ich nur alleine in den Pausen über 850 Seiten gelesen. Desweiteren habe ich mir endlich mal eine Liste gemacht mit den nächsten Büchern die ich zu lesen Gedenke…also den klassischen SuB (Stapel ungelesener Bücher)…damit ich nicht mehr zu sagen brauche: „Das Buch kenn ich und besitze ich…aber gelesen habe ich es noch nicht“. So kann ich am Ende wenigstens sagen, dass ich jedes einzelne Buch in meinem Regal auch gelesen habe (außer vlt. meine Nachschlagewerke in die ich eh mal öfter zwischendurch reinschnupper).

 

Das war’s erst einmal von meinem Urlaub. Der Ernst des Lebens (die schöne Schulzeit) hat wieder begonnen und trotz temporärem Umzug in eine andere Schule macht es weiterhin so viel Spaß wie bisher und ich nehme eine ganze Menge an Wissen mit (alles andere wäre auch fatal) 😀

Und ich habe bestimmt einige neue Themen zu beschreiben und hoffe diesen Blog (wie er immer mein Traum war) ein wenig mehr mit Leben zu füllen (nachdem mir ja schon gesagt wurde, dass ich ja lange nichts mehr geschrieben habe 😉 )

 

Blessed be

Sunray

 

 

Urlaubsplanung und Blog-Nachholbedarf

Wieder einmal ist es lange her dass ich hier etwas gepostet habe. Zu kurz war die erholsame Schulzeit und zu schnell kam der praktische Block wieder reingesaust. So blieb durch regelmäßigen Schlaf- und Zeitmangel nicht viel übrig von der Freizeit, meistens hab ich diese tatsächlich mit schlafen verbracht. Aber am Freitag ist es endlich soweit, eine Woche Urlaub und danach neun Wochen Schulblock (auch wenn dieser viele Klausuren beinhalten wird). Das trübt jedoch meine Stimmung kein bisschen. Um nicht ganz so unstrukturiert in den Tag hineinzuleben, habe ich mir einen kleinen Urlaubsplan erstellt. Nicht um mich unter Druck zu setzen (wie ein Arbeitskollege heute behauptete), sondern um einfach zu sammeln was ich gerne davon im Urlaub tun möchte (da ich manchmal auch sehr vergesslich sein kann o.O). Leider hat sich das Blockseminar meiner Freundin um eine Woche vorverlegt, sodass wir wohl nur die Abende gemeinsam nutzen können, dafür hat sie aber schon gesagt, dass es vielleicht auch mal ganz gut ist wenn ich alleine Zuhause bin und „ungestört“ meinen Urlaub genießen kann…tz tz tz so ist sie manchmal 😀

Hier mal eine Liste, was ich tun kann und teilweise unbedingt mal tun sollte 😛

„Was ich (mal wieder) tun sollte“

– regelmäßig Geige üben (das stand sofort ganz oben auf meiner Liste, da ich befürchte das Suzuki-Heft wieder ganz von vorne anfangen zu müssen…also Kinderlieder bis zum erbrechen xD)

– die Aufgaben der Hexenschule bearbeiten (verdammt ich will meine Probezeit rum haben und mich wieter ins Getümmel stürzen :D)

– meinen Blog ein wenig füllen (Kreatives, Magisches, Querbeet halt :-))

– Für Tanja die Rezension zu „Ruf der Geister“ schreiben, sie hat es sich wahrlich verdient

– Endlich das Buch „Der silberne Flügel“ von ihr anfangen (es hängt seit Erscheinen ungelesen auf meinem Kindle…Schande auf mein Haupt :-O)

– Alle Teile der „Sidhe des Kristalls“ lesen …also Band 1-4 dann das 2. Mal und Band 5 dann zum ersten Mal um auch dann hier eine schöne Rezension zu verfassen

– Alle Bildaufträge zu Ende bringen die noch ausstehen… *no comment*

„Was ich tun kann/könnte“

– mich nicht die ganze Zeit in meinen Künstler-/Computer-/Magiekatakomben verkriechen, sondern auch mal raus an die frische Luft *tüdelüüü*

– die „Creativa“ in Dortmund besuchen (Freitag den 21.3 *freu*)

Hells Gate Club weiter schreiben

Sword of Vampires und Shadow Hunt und Der Barde überarbeiten und weiterschreiben (Prio 2, das HGC erst einmal fertig werden sollte)

– mich endlich mal an Black Ink heranwagen und mein Grafiktablet entstauben…(ich hab die Software schon seit Oktober und nicht einmal angetestet *grarrrrf*)

– bei Deviantart aufräumen und auch da mal ein wenig mehr posten etc. (oh my Goddess… ich werde wahrscheinlich die ganze Woche nur damit beschäftigt sein…. oder zumindest einen kompletten Tag)

– die Bücher lesen, die ich mir von Leuten vor …ähhhh Äonen ausgeliehen hab und immer noch nicht fertig gelesen habe….geschweige denn angefangen *hust* (Vorteil ist, dass ich ein schneller Leser bin…sollte gut zu schaffen sein…)

– zu Guter letzt….sollte mir noch Zeit bleiben würde ich mich gerne mal wieder ins Guild Wars 2 Schlachtgetümmel stürzen und Skyrim weiterzocken….mir bleibt ja nicht mehr viel Zeit bis The Elder Scrolls Online erscheint…ach ja…Morrowind und Oblivion wollte ich dann auch noch mal spielen…dauernd wird mir gesagt Morrowind sei der beste Teil und ich bin gerade mal beim Tutorial raus (könnte daranliegen dass ich Skyrim- Verwöhnt bin -> Grafik und Interface und Handling und so ;-))

Jaaa, ich weiß, das ist ein ganzer Haufen und natürlich ist mir klar, dass ich nicht alles schaffen werde. Aber darum geht’s vielleicht auch gar nicht. Ich möchte -klar, die ersten 2-3 Tage auschschlafen (also jetzt das Wochenende, aber dann ab Montag würde ich gerne „relativ“ früh aufstehen um halt viel von dieser Liste abzuhaken. Es geht mir einfach darum den raren Urlaub so bewusst wie möglich zu genießen und in kleinen Happen das zu tun was schon längst überfällig ist. Und auch wenn die Schule wieder losgeht und ich wahrscheinlich viel lernen muss, so glaube ich, dass ich dennoch mehr Zeit haben werde einige Dinge beizubehalten… (und ich habe wieder Wochenenden, das ist auch ne schöne Sache).

Jetzt werde ich noch meine Motivation nutzen um ein bisschen wachbleiben um dann die näcshten beiden Tage noch einmal alles zu geben. Für manche mag das jetzt einen quengeligen Unterton haben, aber um gleich den Wind aus den Segeln zu nehmen: nein das ist es nicht …ich mag meinen Beruf sehr gerne und auch wenn es anstrengend ist versuche ich für mich das Positive herauszufiltern und zu verstärken (und ich glaube das klappt im Moment ganz gut), aber da der Urlaub halt sehr rar ist, die Tage lang, die Nächte kurz und die Arbeit nicht immer einfach, ist es einfach ein schönes Gefühl einfach mal zu sagen: Ich bin dann mal weg!

Blessed be

Sunray