Zwischenspiel Teil 2- Von merkwürdigen Zufällen, Pleiten Pech und Pannen & lecker Lunch

So, die zweite Prüfung abgehakt. Manchmal frage ich mich wofür man sich drei Jahre im Vorfeld bekloppt macht, am Vortag der Klausur noch nachts bis halb 12 lernt, morgens noch mit Schulkollegen diskutiert und sich bis zum eintreffen der Lehrer kurz vor einem Herzinfarkt vor Nervosität befindet. Man macht sich dafür verrückt, dass man nachher auf die Blätter schaut und wenn man gut gelernt hat denkt: „Ach…geht ja doch“ Die vermeintlichen Pannen der Bezirksregierung sorgen da bei Schülern eher für Erheiterung und plötzlich ist alles gar nicht mehr so schlimm. Ja ich gebe zu: vor dieser Klausur heute hatte ich wirklich Angst. Mehr als vor allem anderen , vielleicht sogar mehr als vor der mündlichen Prüfung (obwohl…wenn ich da an Rechtskunde denke…). Aber hey, Teil 2 ist auch vorbei jetzt nur noch morgen und dann lernen für die mündliche Prüfung.

Der interessante Zufall (war es überhaupt Zufall) ereignete sich dann heute morgen als ich meine beiden Karten gezogen hatte. Karte für den Tag Deception- Vier der Schwerter und…Prüfungsbezogene Karte….Hecate, wieder einmal. Aus 78 gemischten Karten habe ich für meine Prüfung wieder die gleiche wie gestern gezogen. Gut, dass ich vor Prusten meinen Kaffee nicht über den Tisch verteilt habe. Na ich muss zugeben, als ich diese Karte gezogen habe gings mir nervlich schon ein bisschen besser als den Abend davor.

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Tageskarte: Deception-Vier der Schwerter, Prüfungskarte: Hecate, Crone of Cups-Scorpio

Ein Ritual habe ich gestern nicht abgehalten (ich war zu sehr mit lernen und Tabellen einprügeln beschäftigt), habe aber dafür eine schamanische Trommelreise gemacht und bin zu meinem Krafttier gereist. Allerdings war die Anspannung so groß, dass ich mich nicht wirklich fallen lassen konnte. Dauernd hat es gezwickt, gejuckt oder ich hatte das Gefühl ich müsse mich jetzt bewegen, ich war wirklich mehr als unruhig dabei.

Heute Mittag war ich dann eine Freundin in der Bücherei besuchen, die dort arbeitet und weil ich sie fast in der Mittagspause erwischt hatte und sie nicht zu meinem Geburtstag kommen konnte hat sie mich kurzerhand zum Essen in ein anatolisches Restaurant bei uns in der City eingeladen. das Essen war fantastisch und wir haben uns eine Vospeisenplatte, bestehend aus Brot mit vier Dips (Aubergine, Möhre, scharfe Tomate/Paprika, Joghurt/Knoblauch), bestellt und als Hauptgericht hatte ich eine Sucuktasche (ich konnte nicht widerstehen) und sie einen Falafelteller, wobei ich wirklich sagen muss, dass das die besten Falafel waren, die ich je probiert habe (und ich mach selber eigentlich schon gute), aber die waren echt der Knüller. Nächste Mal werde ich also auch eher zu Falafel tendieren. Die Bedienung war superfeundlich und unaufdringlich, konnte so ziemlich jeden Wunsch erfüllen (für meine Freundin z.B mehr Tzaziki) und zum krönenden Abschluss gab es guten türkischen Schwarztee vom Haus. Da war ich bestimmt also nicht das letzte Mal (ich muss das jetzt noch ausnutzen so lange ich hier bin).

Also ein rundum gelungener Tag trotz Prüfung…so kann es gerne weitergehen 🙂

Blessed be

Sunray

 

Traumpfade

Ich hatte schon länger vor endlich einmal damit anzufangen, jetzt hat mir ein Buch, dass ich gerade lese den richtigen Ansporn gegeben. Ich versuche im Moment ein Traumtagebuch zu führen… eigentlich besitze ich ein sehr gutes Erinnerungsvermögen was Träume angeht… (die kuriosesten bekommt dann auch gleich meine Freundin beim Frühstück zu hören….die Arme). Leider musste ich auch festgestellt, dass mich meine Erinnerungen aber auch genau so gut im Stich lassen an manchen Tagen. Ich habe neben mir meistens mein Handy (zwecks Wecker) griffbereit liegen, warum nicht auch dazu nutzen um schnell nach dem Aufwachen die Träume zu notieren, zugegeben- ich würde lieber ein schönes Traumtagebuch führen aber dann hält mich meine Freundin wohl für komplett Banane (sie erträgt jetzt schon alles (fast) geduldig). Ich weiß noch nicht ob ich mich bald mit einem meiner zahlreichen Traumsymbolbücher hinsetze und jeden einzelnen Traum analysiere (wobei das bei einigen echt interessant werden könnte :-D). Mir geht es in erster Linie erst einmal um die Wahrnehmung und um die Erinnerung des Traums an sich, also was ich geträumt habe. In vielen Büchern liest man ja von gesteuerten Träumen und für mich ist es auch ein Stück Wegbereitung zu gewollten „Traumreisen“/Trancereisen (wobei ich mich da eher nur mit fachkundiger Hilfestellung ranwagen würde).

Dies ist dann wohl mein Wort zum (fast) Sonntag.

Blessed be,

Sunray

PS: May 4th be with you (sorry der musste sein) *grins*