Apfel – Dinkel – Küchlein 

Aus der Not heraus weil ich Besuch bekam und wusste, dass ich kein Abendessen kochen müsste habe ich mich für ein Reste-Rezept entschieden mit Dingen, die ich noch im Haus hatte und nach mehrmaligem Testen bin ich wirklich begeistert (und auch die, die es probiert haben)

Tjaaaa…. das leidige Thema der Mengenangaben…. Ich hab einfach ne Schüssel mit Teig gemacht bis ich meinte dass es genug sei…wichtig ist hierbei, dass der Teig nicht zu flüssig und nicht zu fest ist, es sollte einfach ein schöner glatter Teig sein, da man die Küchlein auch noch am, nächsten tag essen kann macht es also auch nichts, wenn ein paar mehr gebacken werden.

Zutaten:

Dinkelvollkornmehl
3 Eier
Milch
2 geriebene Äpfel (ohne Schale), ich habe z.B. Pink Lady genommen
Zitronensaft
1 EL Chiasamen
2 TL Backpulver
Brauner Zucker (bis es süß genug ist…um zu probieren, mache ich die Eier deshalb immer zum Schluss rein, so brauch ich keine rohen Eier essen)
Zimt nach Belieben
ca. 10-14 fein zerbröselte Spekulatiuskekse
Öl zum Anbraten

alles gut mixen oder mit einem Schneebesen verquirlen und mit einer kleinen Kelle oder Esslöffel mehrere kleine Klecke in einer mit Öl benetzten Pfanne machen, nach kurzer Zeit wenden, da sie recht schnell braun werden.

Edit: 26. April

heute habe ich mal versucht eine vegane Variante herzustellen (leider ohne Äpfel und ohne Spekulatius…ich weiß nicht mal ob die vegan sind). Ich habe wieder Dinkelvollkornmehl genommen, Hafermilch mit Mandelgeschmack und Agavendicksaft zum Süßen. Hätte ich Apfel gehabt hätte ich sie auch reingerieben ^^, dann 2 TL Backpulver, Sonnenblumenöl und ein paar Spritzer Zitronensaft.
Ein paar sind mir leicht angebrannt, denn ich wollte nicht so viel Fett zum Anbraten nehmen, sondern eine etwas fettfreiere Variante. Leider hat auch das runterschalten des Herdes nicht so viel geholfen, aber sie sind trotzdem was geworden und schmecken lecker.

Guten Appetit
eure Sunray 🙂

Kräuter-Meerettich Dip

Wenn einen der schnelle kleine Hunger plagt und schnell was her muss (am liebsten was Gesundes) hab ich hier für euch ein total leckeres Dip-Rezept mit Pfiff, es passt zu jeder erdenklichen Rohkost oder auf Baguette als Aufstrich.

  • 250 g Magerquark oder Skyr

mit Milch verrühren bis es eine cremige Konsistenz hat

  • 1/2 TL Salz oder noch besser Kräutersalz
  • Pfeffer, Knoblauchpulver, Paprika (rosenscharf), Dill
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • etwas Olivenöl
  • 2 TL Sahnemeerettich

Guten Appetit!

 

BB Sunray

 

Neue Räuchermischung

Kein anderes Motto passt auf gute Räuchermischung so wie „Try and error“. Entweder die Mischung ist wunderbar oder einem wird schlecht. Ein winzige Gramm einer Zutat könnte bereits zu viel sein. Und ich habe mit der Zeit definitiv dazugelernt. Früher habe ich Mischung einfach drauf los gemischt und große Mengen produziert, was häufig eine wahrliche Verschwendung war, wenn die Mischung eher ekelerregend als wohlriechend war. Also habe ich eine andere Strategie ausprobiert und nur sehr kleine Mengen mit maximal drei Zutaten gemischt um sie auszutesten.

Diese Mischung habe ich heute ausprobiert und für sehr gut befunden, sie ist nicht zu schwer und riecht sehr gut, wie ich finde.

 

  • 1 Bröckchen Gummi Opopanax
  • 1 Bröckchen Eleni Manila

Na klein aber fein, weniger ist manchmal mehr.

Habt einen schönen Abend und eine kreative Nacht

BB

Sunray

 

Mein liebster Bulgur Salat

Ich habe gerade wieder meinen Standard Bulgur Salat zubereitet und habe mir gedacht: Warum nicht mit euch teilen?
Er ist super schnell zubereitet und Gruppenerprobt (auf Geburtstagen und sonstigen Feiern) und bringt zudem einen Hauch von Orient auf eure Speisetafel.

Der Salat

500g Bulgur grob
3 Paprika
2 Schlangengurken
1 Paket Cocktailtomaten
2 Pakete Schafskäse
1Bund glatte Petersilie
1 Bund Frühlingszwiebeln

Die Würzmischung:
Garam Masala (Asia Laden oder Aldi )
Curry (Indian/Madras und english Style)
5 Gewürzepulver (Asia Laden)
Pfeffer
Chiliflocken

Das Dressing

Zitronensaft (2 Zitronen)
Olivenöl

Zubereitung:
Den Bulgur in  1 L kochendem  Salzwasser 10-15 Minuten quellen lassen (manche mögen ihn ein bisschen bissfest, andere mögen ihn weicher). Das Wasser sollte komplett verdunstet sein. Bulgur in eine große Schüssel geben und auskühlen lassen.
Derweil die Paprikaschoten in kleine Würfel schneiden, die Gurke längs aufschneiden und mit einem Löffel entkernen (dann lassen sie nicht so viel Wasser) und in Scheiben schneiden, Frühlingszwiebeln in kleine Ringe schneiden und schonmal die Petersilienblätter abzupfen. Cocktailtomaten halbieren. Alles zum Bulgur geben. Den Schafskäse in die Schüssel zerbröseln und die Petersilienblätter hinzufügen.

Die Würzmischung zubereiten. Ich gebe hier bewusst keine Mengenangabe an, da jeder ein anderes Geschmacksempfinden hat. Man sollte das Garam Masala und das 5 Gewürzpulver nur sehr vorsichtig dosieren, da beide sehr geschmacksintensiv sind. Ich bereite immer eine größere Menge zu (hält sich wunderbar in kleinen Schraubgläsern oder Tupper) und dosiere dann teelöffelweise bis ich zufrieden bin. Bitte beachtet auch das der Salat noch nachzieht. Lieber später noch mal nachwürzen 🙂

Die beiden Zitronen auspressen (eventuell noch ein wenig Limettensaft hinzufügen) und locker mit der gleichen Menge an Olivenöl aufgießen. Über den Salat geben.

Alles gut durchmischen, den Salat kaltstelllen. Am besten schmeckt er am nächsten Tag, man kann ihn aber natürlich auch schon am gleichen Tag „vernichten“. Ein paar Stunden sollte er aber auf alle Fälle ziehen. 🙂

Ich wünsche euch einen guten Appetit 😀

Blessed be
Sunray

Roter Frühstücks-Smoothie

Puh,  da ich diesen Blog mal wieder ein wenig sträflich vernachlässigt habe kommt hier mal ein leckeres Rezept,  welches ich gerade ausprobiert und für gut befunden habe.

-1 Handvoll TK Erdbeeren
-1 Handvoll TK Himbeeren
-2 EL kernige Haferflocken
-2 EL Sesam
-Je 50 ml Kirschsaft, Roter Traubensaft,  Blutorangensaft
-Nach Belieben 2-3 TL braunen Zucker

Haferflocken und Sesam zusammen im Küchenmixer mahlen.
TK Früchte in der Mikrowelle auftauen (können ruhig noch angefroren sein) und in den Mixer geben.  Saft und Zucker hinzufügen und zu einer cremigen Konsistenz mixen.  Bei Bedarf noch ein wenig Saft dabeigeben.

Fertig 🙂

Süßer Hirsebrei

Hier ein leckeres (gerade ausprobiertes Rezept) für  ca. 4 Portionen:

500 ml Milch (H- oder Vollmilch je nach Belieben)

100 ml Kokosmilch

1 große Tasse (Kaffeepott) Hirse (z.B. von Alnatura)

1 Fläschchen Bittermandelaroma (oder auch Vanillearoma)…wer das nötige Kleingeld hat, kann auch eine echte Vanilleschote auskratzen und kochen

3-4 EL Zucker (wer hat auch gerne braunen, der schmeckt meist besser)

 

Milch, Kokosmilch und das Aroma in einen Topf geben und aufkochen lassen. Milch vom Herd nehmen und die Hirse einrühren. Den Topf bei Stufe 2 wieder auf den Herd stellen und unter ständigem rühren warten bis die Hirse so weit gequollen ist, dass nur noch ein kleiner Milchspiegel im Topf ist. Ich persönlich lass es erst mal ein wenig flüssiger, da die Hirse noch lange Zeit nachquillt und nachher die Konsistenz wie Beton oder Spachtelmasse hat (falls noch jmd. damit Fliesen verfugen möchte :D). Ihr könnt den Hirsebrei pur essen, da er gut satt macht oder auch noch ein paar Früchte bzw. Obstsalat dazu essen.

Das Ganze hält sich noch 1-2 Tage im Kühlschrank, beim erneuten warmmachen noch einmal ein wenig Milch dazugeben um es wieder flüssiger zu machen.

 

Wintervariante:

Im Winter schmeckt das Ganze auch super mit Zimt, Lebkuchengewürz und ein wenig Kardamom und Anis…. probiert es einfach aus 🙂

 

 

Guten Appetit und blessed be

Sunray