Regelmäßiges Schreiben – mein kleines magisches Tagebuch

Auch wenn die Zeit oft knapp ist, ich immer oft „etwas Besseres“ zu tun habe oder es schlichtweg einfach vergesse… In letzter Zeit schaffe ich es zumindest regelmäßig in mein kleine magisches Tagebuch zu schreiben. Das ist weniger ein BdS wo ich Sprüche, Rezepte und Rituale aufschreibe, sondern eher mein magischer Kummerkasten oder Begleiter durch den Tag. Dinge, die mich sehr beschäftigen kommen da rein, Ideen, die vlt. im Moment noch Nebelschwaden sind und sich noch manifestieren oder einfach „Hexengeschnatter“ wie ich es gern nenne. Es kommt nicht unbedingt darauf an, das darin hochphiosophische Ansätze zu finden sind, es dient eher dazu mich ans regelmäßige Schreiben zu bekommen (quasi im Selbstversuch) und da sich nicht immer Szenen für meine Bücher entwickeln lassen (manchmal haben die Protagonisten halt keinen Redebedarf oder ich keine Inspiration) rede ich halt über meinen magischen Alltag, der leider bei mir oft zu kurz kommt, obwohl ich merke, dass es mir guttut wenn ich kleine Alltagsrituale für mich durchführe und das Ganze ein wenig zelebriere und dadurch bewusster erlebe. Sei es ein entspannendes Bad mit ein wenig OBOD Lektüre, selbstgemachten Badekugeln von Wyldhuntress und ein wenig Duftöl in der Lampe, sei es eine Tagekarte aus dem Tarot oder auch nur eine winzig kleine energetische Reinigung unter der Dusche oder das Lesen bestimmter Themenzeitschriften auf der Couch mit Katzen im Schoß und einer guten Tasse Chai Tea mit Milch und Honig.

Ja, zwischen dem ganzen Arbeits- und Alltagsstress sollte es die Möglichkeit geben mindestens eine halbe Stunde für sich (und nur für sich- einzuplanen), das Schreiben in mein Tagebuch gehört da mit dazu. Einfach sich alles von der Seele schreiben und reflektieren, was der Tag (oder die Woche) einem gegeben hat oder was einen inspiriert hat. So verlernt man auch das freie Schreiben nicht, wo ich manchmal in meinen Geschichten beim Lesen etwas stolpere. Mein Stil mag mit der Zeit vielleicht sprachlich gereift sein, doch manchmal denke ich, fehlt mir die kindliche (jugendliche) Unbekümmertheit und Leichtigkeit Szenen und Dialoge zu schreiben. Ich hoffe, dass zumindest in diesem Punkt meine Entwicklung wieder rückschrittig wird. Andernfalls werde ich meine ausstehenden Romane nie beenden können.

 

 

 

Advertisements