Art Rage 4- Man gönnt sich ja sonst nichts im Leben…

So ein Steam Summer Sale ist ja schon richtig böse, da surft man nichtsahnend auf seiner Wishlist herum und muss feststellen, dass Art Rage 4 um 50% reduziert ist. Zugegeben es hat doch ein wenig länger gedauert (Reaktionszeit ca. 60 Sekunden) und schon betrachtet man sehnsüchtig die Downloadrate. Überraschend war für mich, dass im Gegensatz zu vielen anderen Mal- und Bildbearbeitungsprogrammen (Photoshop, BlackInk, Autodesk etc.) das Programm mit seinen nicht mal 100MB echt klein ist.

Nun einmal zu Art Rage 4 selbst, denn ich habe es natürlich sofort ausprobiert (wann hat man schon mal ein komplettes Programm nach gerade mal einer Minute sofort griffbereit) 🙂 :

Anders als zum Beispiel Black Ink, welches ein „non-realistic GPU based“ Programm ist und viel mit geometrischen Formen und Pinseln (brushes) arbeitet oder Photoshop bei dem die eigentlichen Malwerkzeuge sehr gering sind (es ist halt eig. ein Fotobearbeitungsprogramm) oder das vektorbasierte Illustrator, simuliert Art Rage „echte“ Malmedien  wie Aquarell, Öl, Airbrush, Pastellkreiden oder den klassischen Blei- und Filzstift. Besonders fasziniert haben mich beim ersten Öffnen die herrlich übersichtlichen Schaltflächen. Ein Halbkreis links unten für die Malmedien (Tools) und ein Halbkreis rechts unten für die Farbauswahl. Über den Tools noch drei kleine Buttons für Einstellungen, Schablonen und Sticker und das war’s auch schon. Aber wie jedes Programm steckt meistens mehr dahinter als man auf den ersten Blick erkennen mag. Also die PDF mit dem Handbuch ausgewählt und dann erkannt dass man sich durch 137 Seiten durchwälzen darf, wobei ja vieles selbsterklärend ist und ich nicht nachschlagen muss  wie ich eine Farbe auswähle oder ein Werkzeug (mein Computer Skill beläuft sich ja nicht nur auf zeigen & klicken ;-)).

Als ich mir dann ein Tool geschnappt habe und mal locker über die Leinwand (Canvas) gegangen bin, habe ich noch was erfreuliches festgestellt: kommt man mit dem Tool in die Nähe einer Schaltfläche klappt sie sich automatisch ein und man muss keine Schaltflächen im Arbeitsbereich hin- und herziehen um an alles dranzukommen. Herrlich. Dann kann man die Leinwand selbst erst einmal einstellen. Welche Farbe soll die Leinwand haben, welche Körnung (grobe Baumwolle oder fein wie kaltgepresstes Aquarellpapier usw. usw.) Man kann zudem jedes einzelne Malmedium entweder ohne Voreinstellung benutzen und selbst an den Reglern herumspielen oder ein Preset benutzen, die einem schier unendliche Möglichkeiten verschaffen. Insgesamt finde ich das Programm für (Mal- und Zeichen-) Künstler intuitiver als Photoshop und nicht so kompliziert wie Black Ink (ich kann damit immer noch nicht umgehen) und ich bin der festen Überzeugung, dass ihr in naher Zukunft mit dem ein oder anderem Bild zugespammt werdet *hehe*

 

Sunray (die vom Grafiktablett im Moment nicht wegzubekommen ist ^^)

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Ein etwas anderer freier Tag, als geplant- Die Magie der energetischen Gärten

Erstens kommt alles anders und zweitens als man drittens denkt.

Das habe ich mir heute auch so gedacht, als ich plötzlich mit (Kreativ-) Sack und Pack bei einer lieben Freundin bei bestem Wetter im Garten saß, mit Kabeltrommel, Laptop und allerlei Notizbüchern und Collegeblockseiten bewaffnet. Das Zwitschern der Vögel, das Rauschen der Blätter und die Energie, die den Garten bewohnt, hat mich wohl so angefacht, dass ich mich kurzerhand vor neuen Zeilen zu Hells Gate Club schreibend wiederfand. Ja, meine Schreibblockade hatte bis auf eine kurze Unterbrechung an meinem Studientag sage und schreibe 10 Monate gedauert und jetzt mitten unter diesen riesigen Bäumen war sie einfach verpufft. Mit den lieben vierbeinigen Fellnasen an meiner Seite schrieb und schrieb ich den ganzen Nachmittag, immerhin 2335 Wörter mit knapp 15 100 Zeichen. Selbst am späten Abend, wo nur das Licht des Bildschirms meine einzige Lichtquelle war, schrieb ich weiter und ich fühlte mich befreit. Das Eis schien jetzt endlich wieder gebrochen, vergangenen Montag hatte sich es zwar schon ein wenig angekündigt, aber dass es jetzt so schnell weitergeht, war mir nicht bewusst gewesen. Voller Motivation endlich meine handschriftlichen Seiten abzutippen, zu überarbeiten und auch neue Kapitel endlich anzufangen schreibe ich gleich fleißig weiter, ebenso wie morgen- an meinem letztem freien Tag fürs erste. Dann gibt es erst wieder Wochenende am 27. und 28. Juni wenn mein Einsatz vorbei ist.

Allerdings sind wieder einige Blogeinträge in Planung, die nach und nach die Veröffentlichung genießen können und auch mein Roman kann sich anscheinend jetzt wieder sicher sein, dass er in vielleicht nicht allzu ferner Zukunft endlich seinen Abschluss und -wenn in diesem Jahr noch fertig gestellt -mit mir klammheimlich einen zweistelliges Geburtstag feiern kann. Vielleicht war es gerade Schicksal, dass die Blockade zehn Monate gedauert hat, und ich es vielleicht schaffe, ihn an seinem zehnjährigen Geburtstag fertigzustellen und die letzten Zeilen zu schreiben….

Sunray

Hier ein paar Impressionen….

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Was macht Die denn da???

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Der versteckte Pavillion…

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Die Geschichtenweberin hat sich ihren Platz zurückergattert…

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…Na ob das alles seine Richtigkeit hat…lass mal sehen

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Weggegangen, Platz vergangen…so schnell kann es gehen. Nein, wir bewachen nur den Laptop, ehrlich!

Neue Pfade der Kunst ertasten (7 Tage für ein Geburtstagsgeschenk)

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Anlässlich eines 50. Geburtstags kann  man sich schonmal etwas Besonderes einfallen lassen und was eignet sich da besser als ein Portrait von seinen liebsten Vierbeinern. Ehrlich gesagt hatte ich wirklich Bammel dass alles schiefgeht und ich in so kurzer Zeit nichts Neues erschaffen kann, habe ich mich doch künstlerisch eher auf Landschaften, Fantasy und Abstraktes spezialisiert. Vor langer langer Zeit habe ich mal intensiv Portraitzeichnen geübt und ich fand mich hinterher gar nicht mal so schlecht. Allerdings habe ich das sträflich vernachlässigt und fühle mich wieder so wie damals im Kunstunterricht 9. Klasse. Tiere hingegen waren mir völliges Neuland. Umso überraschender, dass es auch gar nicht mal schlecht geworden ist für den ersten Versuch (wirklich der erste) zumindest in Aquarell. Hier darf ich euch nun stolz das BDay Geschenk meines Vaters präsentieren. Oben links befindet sich Truddie unsere Riesnschnauzerdame, rechts daneben der feine Kurzhaar/Magyar Viszlar Zeno und unten zu guter Letzt unser Erdmännchen- Mädchen, eine Breton Espagnol Dame namens Duna.
Happy Birthday Papa!!!

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Der freie August (und wie ich ihn hoffentlich zu nutzen weiß)

So langsam rückt mein freier Monat näher und mich trennen nur noch 2 Wochen in der Gerontopsychiatrie und einen Monat Schule davon. Nachdem ich festgestellt habe, dass kleine To-Do Listen mir doch ganz gut helfen (und immer noch genügend Platz für spontane Aktionen lassen), wollte ich auch hier ein bisschen was davon da lassen. Ich wollte mich diesem Monat meiner künstlerischen und magischen Arbeit verschreiben. Zum Einen bedeutet das, das ich endlich intensiv an Hells Gate Club weiterschreiben werde, da ich glaube meine Schreibblockade überwunden zu haben, meiner Muse sei dank. Auch mein Kurzgeschichten Zyklus „Der Barde“ (Arbeitstitel) wartet auf den zweiten Teil (Mirrors), den ersten Zyklus (Initial Seductions) habe ich bereits beendet, und die Überarbeitung von die „Chroniken von Zanetsari“ (ehemals „Shadow Hunt“) und „Sword of Vampires“ flehen mich ebenfalls an (ich müsste schon längst einen Tinnitus haben).  Auch ein paar neue Zeichnungen, Sketches oder Gemälde sollen entstehen, wobei der Fokus wirklich diesmal auf meinen Geschichten liegen soll, aber für Kritzeleien oder schnelle Aquarelle findet man immer Zeit. Auch mein geplanter magischer Jahreskalender wartet immer noch mit fertigen Skizzen (und missglückten Bildern- ich berichtete davon), was den Göttern sei Dank kreative als auch magische Arbeit ist 🙂

Zum Anderen werde ich weiter meine Gwersu bearbeiten, nachdem ich endlich Montag mein Initiatiosritual durchführen werde. Eigentlich hatte ich das schon vor drei Wochen geplant, aber ungünstige Umstände und das Fehlen der nötigen Ruhe zwangen mich, das Ganze wieder einmal zu verschieben. Ich wollte in meinen Mittagspausen eigentlich immer mal die Gwersu zur Hand nehmen und bearbeiten, aber auch hier fehlte mir definitiv die Ruhe und auch die Zeit von einer halben Stunde reicht nie aus um sie ordentlich zu bearbeiten.

Heute habe ich es endlich geschafft (obwohl ich nach dem Frühdienst echt müde war) ein Thema von Lumnetta weiter zu bearbeiten was schon Monate liegen geblieben ist  \m/. Das heißt die anderen (momentanen) werden in kurzer Zeit folgen wobei es auch zwei Themen gibt die sehr zeitintensiv sind. Aber gut Ding will ja bekanntlich Weile haben und gerade Selbstfindung ist ein intensives Thema, welches ich nicht einfach so in null-komma-nichts abhaken kann.

Da ich jetzt auch in der Schülerzeitung LumLetter Redaktionsmitglied bin, arbeite ich deshalb auch noch an verschiedenen Artikeln bzw. habe mir Themen überlegt die es noch zu schreiben gilt. Ebenso wie mein Referat für Lumnetta wo ich noch auch meinen endlosen aufgelisteten Themen mir eines rauspicken muss (ich könnte von den Ideen her bestimmt zehn schreiben)

Zwischendurch gibt es dann noch Urlaub in Brokeloh und Hamburg (ersteres sollte durch das Conquest of Mythodea bekannt sein), mein Geburtstag, Lughnassadh, Künstlertage und hoffentlich jede Menge Blogeinträge ^^

Hier also noch mal alles in Kurz (damit ich euch nicht weiter nerven muss…) :

Schreibkram:

– Hells Gate Club (Amsterdam Part und Verknüpfung beider Teile)

– Der Barde (Mirrors)

– Überarbeitung von Sword of Vampires und Chroniken von Zanetsari

Malkram:

– Le Poison Vert (2. Versuch)

– Lumnetta Kalender

– Season Faes

…und noch ne ganz lange Liste zu finden in meinem wunderschönem Spiral Notebook von Jenniviolets Geschmetterdesign

http://www.geschmetterdesign.de/

Magiekram:

– Gwersu

– Lumnetta Themen

– Artikel LumLetter

Und…was plant ihr so in den Ferien/Urlaub/Freizeit etc? Fahrt ihr weg und wenn ja wohin? Ich freu mich auf Kommentare 🙂

Blessed be

(eine arbeitswütige)

Sunray